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Der erste Börsenclub der JPRS wurde im Juni 1997 von Herrn Kegel gegründet und 2006 von Herrn Hoffmann weitergeführt.

Aktienanlage:

BP, SAP, AMGEN, GENERAL ELECTRIC, HSBC, MEDTRONIC, NESTLE, ALLIANZ, CANON, BASF, BHP BILLITON, E.ON u. a. (Stand: Oktober 2008)

Unsere Ziele:

Förderung des kaufmännischen Handelns:

  1. Gründung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts
  2. Mitgliederwerbung mit Hilfe von Präsentationswerkzeugen wie z.B. PowerPoint
  3. Kauf und Verkauf von Aktien, Limitierungen, Spesen, Courtage, Kontobewegungen
  4. Berechnung von Anteilswerten, Verbuchung von Einzahlungen, Abrechnungen Anfertigung von Abrechungen (Einsatz von EXCEL u. ACCESS)
  5. Informationsbeschaffung, Aufbereitung und Präsentation (Handelsblatt, Financial Times Deutschland, Wirtschaftswoche, Börsenbriefe, Internet)
  6. Leitung und Delegation

Förderung des kaufmännischen Verständnisses:

  1. Wertpapiere und ihre Bewertung an der Börse
  2. Einflüsse auf die Börsenkurse - z. B. durch das wirtschaftliche Geschehen, aber auch durch andere politische Ereignisse; nicht zu vergessen sind psychologische Gründe
  3. Risikokapital und seine Bedeutung für die Volkswirtschaft
  4. die Aktienanlage als sicherste und rentabelste Anlage.
  5. aber auch: Sozial handelt, wer auf anständige Weise reich werden möchte


Förderung der Fähigkeit, Vermögen mit Aktien zu bilden:

  1. warum man nur Aktien kaufen sollte, die man auch langfristig halten möchte (Langfristanleger)
  2. warum sich der Langfristanleger bei regelmäßiger Anlage über einen Kursrückgang freuen kann
  3. warum der Langfristanleger keine konjunkturabhängigen Aktien kaufen soll
  4. warum der Langfristanleger nicht am Neuen Markt anlegen soll
  5. warum auch der Langfristanleger bei der Aktienanlage "streuen soll" (ca. 10 bis 15 verschiedene Aktien)

Auf was wir achten:

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin achtet darauf, dass Börsenclubs eine gewisse Größenordnung nicht überschreiten. Neben der Anzahl der Gesellschafter ist das Vermögen und die Anzahl der Transaktionen im Monat zu beachten. Da wir Langfristanleger sind und unser Vermögen unter 50.000 € liegt, haben wir keine Schwierigkeiten, diese Auflagen zu erfüllen.

Bei der Anfertigung der Satzung haben wir uns bei der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. kundig gemacht. Unsere Satzung baut auf der Mustersatzung für Börsen-Clubs auf, die dieser Verein vertreibt.
Ein Börsenclub an der Schule sollte nicht viel mehr als 30 Gesellschafter aufnehmen. Das verlangt die Gesetzeslage: "Wird ein Investmentclub als Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts gegründet, so unterliegt er nicht der Körperschaftsteuer (vgl. Schreiben des Bundesministers der Finanzen v.11.05.1970, S. 2705); es sei denn, die Mitgliederzahl ist nennenswert größer als 30 und/oder es herrscht eine starke Gesellschafter-Fluktuation."

Um regelmäßig in Aktien investieren zu können, benötigt ein Börsenclub Geld. Da wir von den Schülern nur eine mtl. Mindesteinlage von 10 € verlangen, kann das notwendige Geld nur von Gesellschaftern kommen, die normalerweise mehr anlegen. Das sind in unserem Falle natürlich die Lehrer. Laut Satzung ist aber die Anzahl der Lehrergesellschafter auf 10 begrenzt.

Um die Aktivitäten der Schüler zu fördern, können auf Antrag auch Schüler neben Lehrern als weitere Geschäftsführer bzw. Stellvertreter gewählt werden. Unser Anlagenausschuss besteht nur aus Schülern. Er hat bei der Aktienanlage beratende Funktion. Die Schüler sind den Lehrern gegenüber völlig gleichberechtigt. Jeder Gesellschafter hat bei Abstimmungen eine Stimme.

 



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